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MKWT

Pflicht seit 12.08.2026 · Ohne Ihre Unterlagen darf Ihr Kunde nicht liefern

PPWR Art. 16: Die Lieferanten-Dokumentation, die Ihre Kunden jetzt anfordern, automatisch aus jeder Rechnung.

Sie liefern Folien, Kartonagen, Etiketten oder Verpackungsmaterial? Dann verlangt die EU-Verpackungsverordnung (VO (EU) 2025/40, Art. 16), dass Sie Ihren Kunden zu jeder Lieferung die Informationen und Unterlagen für den Konformitätsnachweis bereitstellen. Der Art.-16-Autopilot erzeugt diese Dokumentation aus Ihrem ERP: pro Artikelposition, mit Versand und revisionsfähigem Archiv. Ohne dass jemand bei Ihnen Word öffnet.

Referenz: Folienhersteller, Amberg · Microsoft Dynamics 365 Business Central

Die Plattformen, die es zu dem Thema gibt, sind für den Erzeuger gebaut: Er sammelt darin ein, was seine Lieferanten ihm schicken. Sie sitzen auf der anderen Seite des Tisches. Hier entsteht kein Portal, in das jemand etwas einpflegt, sondern ein Programm, das aus der Rechnung liest, die Sie ohnehin schreiben.

Sechs Handgriffe oder einer

Je Artikelposition

Kurz und ohne Fachbegriffe: Wenn Sie Folie, Karton oder Etiketten liefern, will Ihr Kunde seit dem 12.08.2026 zu jeder Position ein Blatt Papier haben, auf dem steht, woraus die Verpackung besteht. Heute tippt das jemand von Hand ab. Danach entsteht es aus der Rechnung, die Sie ohnehin schreiben.

Vergleich zweier Wege: Links von Hand in sechs Schritten, Rechnung öffnen, Vorlage in Word öffnen, Felder abtippen, als PDF speichern, Mail schreiben, ablegen, etwa sechs Minuten je Artikel. Rechts automatisch: aus der Rechnung entstehen die Erklärungen in unter zwei Sekunden je Beleg.

Die zwei Sekunden sind gemessen, nicht geschätzt: In einem Stapellauf über acht Rechnungen brauchte das Programm 1,4 Sekunden je fertiger Erklärung, einschließlich Umwandlung nach PDF.

Was Art. 16 PPWR von Lieferanten verlangt

Kurz und ohne Juristendeutsch. Verbindlich ist der Verordnungstext, Link unten.

Wer betroffen ist

Jeder, der Verpackungen oder Verpackungsmaterialien an einen Erzeuger liefert – ohne Größenschwelle. Folienextrusion, Wellpappe/Kartonagen, Etikettendruck, Beutelkonfektion, Verpackungsgroßhandel mit Eigenkonfektion.

Was zu liefern ist

„Alle Informationen und Unterlagen“, die der Kunde für den Konformitätsnachweis braucht, einschließlich der technischen Dokumentation nach Anhang VII (Material, Aufbau, Normen, Stoffgrenzwerte wie Schwermetalle/PFAS). Auf Papier oder elektronisch, in verständlicher Sprache. Bei Lebensmittelkontakt zusätzlich die einschlägigen Unterlagen.

Was das praktisch heißt

Ihre Kunden schicken Fragebögen und fordern „PPWR-Erklärungen“ pro Artikel. Manuell heißt das: pro Rechnung, pro Position, pro Kunde ein Dokument, und bei jeder Materialänderung von vorn. Und wer fertige Verpackungen unter eigenem Namen liefert, braucht zusätzlich die EU-Konformitätserklärung nach Art. 39.

Quellen: VO (EU) 2025/40 (EUR-Lex) · IHK-Merkblatt zum Geltungsbeginn. Hinweis: Wir erstellen Software und Dokumente aus Ihren Stammdaten, keine Rechtsberatung.

Was Ihnen wirklich droht, und was nicht

Nicht das Bußgeld. Der Auftrag.

Es wird derzeit viel mit Bußgeldern geworben. Der Blick ins Gesetz ist nüchterner:§ 66 VerpackDG zählt einzeln auf, welche Artikel der Verordnung bußgeldbewehrt sind, und Artikel 16 steht nicht darunter. Wer Ihnen für eine fehlende Lieferantenerklärung ein Bußgeld androht, hat den Paragrafen nicht gelesen.

Ihr Risiko liegt woanders, und es ist größer. Ihr Kunde, der Erzeuger, darf eine Verpackung ohne Konformitätsnachweis überhaupt nicht in Verkehr bringen, und das ist bußgeldbewehrt. Den Nachweis bekommt er ohne Ihre Unterlagen nicht zusammen. Sie riskieren also keine Strafe, sondern die Bestellung: Ein Erzeuger, der wegen Ihrer Papiere nicht ausliefern kann, wechselt den Lieferanten, und zwar sofort.

Gilt seit12.08.2026, ohne Größenschwelle
Bußgeld Art. 16nicht vorgesehen (§ 66 VerpackDG)
Bußgeld Erzeugerab 12.02.2027 (§ 68 Abs. 17 VerpackDG)
Ihr Hebellieferfähig bleiben

Am 25.08.2026 am Wortlaut von § 66 und § 68 VerpackDG geprüft. § 66 VerpackDG · § 68 VerpackDG. Keine Rechtsberatung. Wenn Ihr Justiziar das anders sieht, will ich das hören, dann steht es hier falsch und wird geändert.

So funktioniert der Art.-16-Autopilot

Einmal einrichten, dann läuft es mit jeder Rechnung mit.

01
Business Central
oder Rechnungs-PDF
02
Art.-16-Autopilot
Artikelstamm + Textbausteine
03
DOCX / PDF
DE + EN, pro Position
04
Archiv & Kunde
versioniert, 5–10 Jahre
1

Anbinden

Direkt an Microsoft Dynamics 365 Business Central (API) oder als PDF-Weg für jedes andere ERP: Rechnungs-PDF rein, Dokumente raus.

2

Artikelstamm mappen

Wir hinterlegen pro Artikelfamilie Material, Schichtaufbau, Lebensmittelkontakt, Stoffangaben, Normen und Ihre Textbausteine (angelehnt an Verbandsmuster von IK, pro-K, VMV, VCI).

3

Erzeugen & versenden

Pro Rechnungsposition entsteht automatisch das Art.-16-Dokument (DOCX/PDF, DE/EN), auf Wunsch mit Anhang VII-Struktur; Versand an den Kunden per Mail oder Ablage im Kundenportal.

4

Archivieren & nachweisen

Jedes Dokument wird belegbezogen, versioniert und unveränderbar archiviert (5/10 Jahre Aufbewahrung nach PPWR), bei Bedarf Rückschreiben in Business Central als Belegzuordnung.

Testlauf des Generators, Referenzprojekt Folienhersteller
$ pytest -q tests/
........................................................ [ 52%]
.................................................... [100%]
✓ 108 passed in 3.41s
$ python -m autopilot --belege rechnungen/ --out erklaerungen/
50 Rechnungen gelesen · 56 Artikelpositionen erkannt
✓ 56 Art.-16-Erklärungen erzeugt (DE/EN), archiviert

Warum das hier steht

„110 Tests“ ist eine Behauptung, solange man sie nicht sieht. Der Lauf links ist der echte Testdurchlauf des Generators aus dem Referenzprojekt, derselbe, der vor jedem Kundenlauf durchläuft. Ihre eigenen Belege sehen Sie in der 15-Minuten-Demo durch dieselbe Pipeline gehen.

0 Min
Aufwand pro Rechnung nach Einrichtung
111
Erklärungen aus 66 abgenommenen Rechnungen (Folienhersteller, BC)
110
automatisierte Tests im Generator

Festpreis. Keine Beratungstage.

Sie zahlen für Automatisierung, Datenpflege und Archiv, nicht für ein Word-Dokument, das es kostenlos gibt.

Standard

Art.-16-Autopilot

4.900 €Setup einmalig
+ 249 €/Monat
  • BC-Anbindung oder PDF-Weg
  • Artikelstamm-Mapping bis 30 Artikelfamilien
  • Dokumentvorlage DE + EN
  • Versand & Archiv
  • Pflege der Textbausteine bei Rechtsänderungen, Hosting, Support
Erweiterung

DoC-Modul (Art. 39)

+ 1.500 €Setup

Für Betriebe, die auch als Erzeuger auftreten: EU-Konformitätserklärung nach Anhang VIII pro Verpackungsart oder als Gruppen-DoC mit Artikelliste, aus demselben Artikelstamm.

Start in 2 Wochen

Ablauf

  • Tag 1: 15-Min-Demo mit 3 Ihrer Rechnungen
  • Woche 1: Mapping-Workshop (2h) + Vorlagenfreigabe
  • Woche 2: Testlauf mit echten Belegen, Abnahme
  • Danach: läuft. Kündbar monatlich nach 6 Monaten.

Angegebene Beträge sind Endpreise. Mehr als 30 Artikelfamilien, Fremd-ERP-Konnektoren oder DMS-Anbindung (d.velop, ELO, SharePoint) auf Anfrage.

Digitalbonus Bayern

Die Hälfte kann der Freistaat tragen.

Automatisierung und ERP-Anbindung sind über den Digitalbonus Bayern förderfähig, KI-Vorhaben sogar in der höheren Stufe. Ob Ihr Vorhaben durchgeht, entscheidet die Regierung Ihres Bezirks, nicht ich. Was ich beitrage: die Unterlagen, die dem Antrag beiliegen müssen, und zwar so, dass Sie nichts umformulieren müssen.

WerBetriebsstätte in Bayern, unter 50 Beschäftigte, höchstens 10 Mio. € Jahresumsatz
Wie vielbis 50 % der Ausgaben, höchstens 7.500 € (Standard) oder 30.000 € (Plus)
Wofür „Plus“Vorhaben mit besonderem Innovationsgehalt, ausdrücklich auch KI-Einführung
Bis wannProgrammlaufzeit bis 31.12.2027, Kontingente werden monatlich freigegeben

Rechenbeispiel · Art.-16-Autopilot, Setup

4.900 €2.450 €Eigenanteil bei 50 % Förderquote

Wichtig, damit niemand es falsch plant: Der Antrag muss gestellt und beschieden sein, bevor das Vorhaben beginnt. Rückwirkend geht nichts. Nicht förderfähig sind Standard-Software, Standard-Websites und Standard-Marketing, es geht ausdrücklich um Automatisierung, Vernetzung und KI. Alle Angaben nach der amtlichen Programmseite, Stand 25.08.2026, ohne Gewähr und ohne Rechtsberatung.

Programmseite des Freistaats

Häufige Fragen

Reicht nicht das kostenlose Muster vom Verband?

Für drei Artikel und zwei Kunden: ja. Für hunderte Positionen, wechselnde Materialien, mehrere Sprachen und Nachweispflicht über 5–10 Jahre: nein. Der Autopilot nutzt genau solche Muster als Textbasis und erledigt Erzeugung, Versand, Versionierung und Archiv automatisch.

Drohen uns Bußgelder, wenn wir Art. 16 nicht erfüllen?

Nach dem Wortlaut des Gesetzes nicht. § 66 VerpackDG zählt die bußgeldbewehrten Artikel der Verordnung einzeln auf, Artikel 16 ist nicht dabei. Der Druck kommt nicht von der Behörde, sondern von Ihrem Kunden: Er darf ohne Konformitätsnachweis nicht in Verkehr bringen, und den Nachweis führt er mit Ihren Unterlagen. Fehlen sie, kauft er woanders. Das ist der Grund, warum die Fragebögen gerade jetzt bei Ihnen eintreffen.

Wer haftet für den Inhalt der Dokumente?

Die Dokumente entstehen aus Ihren eigenen Stammdaten und Ihren freigegebenen Textbausteinen; die inhaltliche Verantwortung bleibt beim Lieferanten, wie bei jedem Werkzeug. Wir versprechen keine „Rechtssicherheit“, sondern eine korrekte, nachvollziehbare und vollständige Automatisierung dessen, was Sie freigegeben haben. Auf Wunsch stimmen wir die Vorlagen mit Ihrem Verband oder Anwalt ab.

Unser Business-Central-Partner sagt, das gehört ins ERP.

Kann man so machen, dauert erfahrungsgemäß aber Monate und kostet ein Vielfaches. Der Autopilot arbeitet über die offizielle BC-API (OAuth2, eigene App-Registrierung, nur Lesezugriff auf Belege; Schreibzugriff nur für die optionale Belegzuordnung) und verändert Ihr ERP nicht. Sie können jederzeit parallel mit dem PDF-Weg starten und die API-Anbindung nachziehen.

Wir haben kein Business Central.

Dann läuft der PDF-Weg: Rechnungs-PDFs aus jedem ERP (SAP B1, proALPHA, abas, Sage, Lexware …) werden ausgelesen und verarbeitet. Konnektoren für weitere Systeme auf Anfrage.

Was ist mit Kennzeichnung (2028) und Recyclingfähigkeit (2030)?

Diese Pflichten kommen später und werden als Module ergänzt. Der Artikelstamm, den wir jetzt aufbauen, ist die Basis dafür, Sie machen die Arbeit nur einmal.

Wie schnell können wir starten?

Demo innerhalb von 48 Stunden, Go-live in der Regel zwei Wochen nach Beauftragung. Bis zum Beginn der Bußgeldbewehrung am 12.02.2027 ist das ohne Hektik machbar, wenn Sie jetzt anfangen.

15-Minuten-Demo mit Ihren Rechnungen

Schicken Sie mir drei anonymisierte Rechnungs-PDFs, und Sie sehen live, wie daraus Ihre Art.-16-Dokumente entstehen. Danach bekommen Sie ein Festpreis-Angebot, keine Verkaufsschleife.

Robin Markwart, MKWT Strategy, Weiden i.d.OPf.
rm@mkwt-strategy.tech+49 170 4138225

Referenzprojekt: Folienhersteller (Amberg), Business Central, PDF-Weg produktiv seit 08/2026, API-Anbindung vorbereitet. Kontakt zum Referenzkunden auf Anfrage.